Über uns

Den Verstorbenen und ihren Hinterbliebenen ein Höchstmaß an Respekt zu gewähren – dieser Leitspruch bestimmt unsere Arbeit. Er wurde in meiner Familie von Generation zu Generation weitergegeben. Zehn Mitarbeiter arbeiten heute an den Standorten in Harrislee und Flensburg. Der Standort in Harrislee verfügt über eine großzügige Feierhalle mit achtzig Sitzplätzen, über vier Abschiedsräume und eine Empfangshalle.

Ob es sich um eine christliche Trauerfeier unter Begleitung einer Pastorin oder eines Pastors handelt oder ob ein weltlicher Redner die Ansprache hält, ob eine traditionelle Beerdigung, eine Feuer- oder Seebestattung, die Bestattung in einem anonymen Urnengrab oder unter einem Baum im Wald gewünscht wird – wir kümmern uns darum. Jüdische und muslimische Rituale sind unseren drei Bestattermeistern und ihren Kollegen ebenso vertraut wie die Organisation einer Bestattung im Ausland. „Abschied gestalten“ bedeutet für uns, dass individuelle Wünsche höchste Priorität haben.

Unsere Mitarbeiter

Peter Berg

Schon mit 22 Jahren übernahm Peter Berg das Familienunternehmen, um es in der vierten Generation weiterzuführen.

Das tut er seither mit einer großen Portion Verantwortungsbewusstsein. In der Sache engagiert und anspruchsvoll, im Umgang loyal, zuverlässig und respektvoll. Bei allem Traditionsbewusstsein ist er immer wach, wenn es um Neuerungen geht. Er geht mit der Zeit, ohne jeden Trend mitzumachen. Gleichzeitig ist er ein Mensch, der sich gern mit den schönen Dingen des Lebens umgibt. Peter Berg liebt es, mit seinem Jagdhund durch die Wälder zu streifen, schätzt Musik und Kunst, entspannt sich bei einem guten Essen im Kreis von Familie und Freunden.

Peter Berg, Geschäftsführer

Anita Berg

Offen und einfühlsam – so begegnet Anita Berg den Menschen. Sie blickt auf eine langjährige Erfahrung als Grundschullehrerin zurück.

Mit einem feinen Gespür für Menschen unterstützt sie uns bei der Organisation von Trauerfeiern. Als gebürtige Dänin ist sie zudem erste Ansprechpartnerin, wenn Menschen aus dem Nachbarland unsere Dienste in Anspruch nehmen möchten. Privat steht Sohn Nils-Peter im Mittelpunkt. Der Elfjährige ist begeisterter Fußballer, was den vollen Einsatz der „Spielermama“ erforderlich macht.

Jarla Kallsen

Ob der gewählte Beruf tatsächlich zur Berufung wird, zeigt sich meist erst im Laufe der Zeit.

Erst Recht, wenn es sich um einen so ausgefallenen Beruf wie Bestattungsfachkraft handelt. Jarla Kallsen absolvierte nach ihrer dreijährigen Ausbildung in unserem Unternehmen im Sommer 2024 ihre Prüfung und ist sich sicher: Hier bin ich genau richtig, das ist meine Profession! Schon vor Beendigung der Ausbildung durfte Jarla an unserem Standort in Harrislee ihr eigenes Büro beziehen. Sie übernimmt inzwischen für Sterbefälle die komplette Beratung und Organisation – vom Erstgespräch bis zur Durchführung der Trauerfeier. „Am schönsten ist es, dass man so viele positive Rückmeldungen bekommt“, erzählt Jarla. „Es berührt mich immer wieder sehr, wenn die Menschen mir ihr Vertrauen schenken. Dieser Teil meiner Arbeit, der tägliche Umgang mit Angehörigen und Freunden von Verstorbenen, ist mir besonders wichtig.“ Nach der erfolgreichen Prüfung zur Bestattungsfachkraft möchte Jarla noch die Weiterbildung zur Thanatopraktikerin absolvieren. Privat powert sie sich gern beim Zumba tanzen aus, fährt Inliner, geht schwimmen und hört beim Auto fahren auch mal schmissige Schlager.

Babett Klatt

Seit über 15 Jahren kümmert sich Babett Klatt als Raumpflegerin um unsere Standorte in Flensburg und Harrislee.

Sie hat ein Auge für jedes noch so kleine Detail und sorgt dafür, dass wir uns an unseren Arbeitsplätzen rundum wohlfühlen. Ansonsten gehört ihre Zeit ihrer Tochter Marlene und den beiden Dackeln Lotte und Anni. Das seien echte Charaktere – alle drei! Wie das gesamte Team ist sie ein „Draußen-Mensch“, der mit Kind und Hunden in der Natur am glücklichsten ist.

Babett Klatt, Raumpflegerin

Angelika Bramser-Paulien

Angelika Bramser-Paulien hat sich kontinuierlich aus-, fort- und weitergebildet. Zuletzt als Diakonin und Trauerbegleiterin.

Sie habe immer Lust gehabt, etwas dazuzulernen für den Dienst am Menschen, sagt sie. Aber auch das: „Hier bin ich angekommen.“ Wenn sie sich mit ihrer herzlichen und empathischen Art Zeit nimmt für das Gespräch mit trauernden Angehörigen, dann weiß sie: „Ich tue genau das Richtige.“ Eigene Erfahrungen haben sie wachsen lassen. Sie bringt sich immer voll ein – als ausgewiesene Fachfrau und als authentischer Mensch. Privat widmet Angelika Bramser-Paulien gern ihren drei Enkelkindern, aber auch ihren Hobbys: skandinavische Krimis lesen, Kajak und Fahrrad fahren.

Angelika Bramser-Paulien, Diakonin und Trauerbegleiterin

Marco Beiling

Eine ruhige Klarheit geht von Marco Beiling aus. Wer mit unserem Berater und Mitarbeiter im technischen Außendienst spricht, der spürt schnell:

Er macht sich Gedanken, hat eine genaue Vorstellung von dem, was er tut. In seinem ersten Beruf als leitende Kraft in der Altenpflege sammelte er über zwei Jahrzehnte Erfahrung – auch im Umgang mit trauernden Angehörigen. Bei uns suchte er eine neue Herausforderung – und fand seine Berufung: „Menschen in ihrer Trauer zu begleiten und einen schönen, einzigartigen Abschied zu gestalten, das ist für mich eine verantwortungsvolle Aufgabe, die mich sehr erfüllt.“ Privat hält sich Herr Beiling am liebsten draußen auf. Er liebt Radtouren, Spaziergänge und seinen Garten, wo er gern mit seiner Familie entspannte Stunden verbringt.

Marco Beiling, technischen Außendienst

Claudia Rehder

Mit Umsicht und Erfahrung leitet Claudia Rehder das Sekretariat in Harrislee, dort ist sie die gute Seele des Hauses.

Nach ihrer Lehrzeit ist sie dem Haus Berg treu geblieben und organisiert, berät und begleitet seit nunmehr 34 Jahren. Durch ihre freundliche und zugewandte Art hat sie für alle ein offenes Ohr. Über all die Jahre war und ist es ihre Motivation, Menschen zu helfen, zudem liebt sie die Abwechslung und Herausforderungen im Beruf. Zwei Kinder, Ehemann und Hund, Urlaub in Dänemark, Spaziergänge am Meer – das erdet Claudia Rehder und gibt Kraft für die täglichen Anforderungen.

Claudia Rehder, Sekretärin

Bärbel Schinke

Unsere Kollegin Bärbel Schinke ist immer offen für Neues und mag nichts weniger als Langeweile.

So wagte sie 2017 gemeinsam mit ihrem Mann nach dessen Pensionierung den Sprung von Bad Oeynhausen in Nordrhein-Westfalen nach Klein Rüde mitten in Angeln. Kontaktfreudig und unkompliziert hat sie sich in der dörflichen Umgebung schnell eingelebt und genießt die gute Nachbarschaft. Neu waren für die Buchhalterin auch manche Herausforderungen, die ihre Tätigkeit bei uns mit sich brachten. Mit einem forschen „Da muss man durch“ hat sie sich durch die Tücken des Buchhaltungssystems gearbeitet, das sie inzwischen routiniert zu handhaben weiß. Privat bleibt noch Energie für Renovierungen im Haus, den insektenfreundlichen Garten, Besuche der beiden Töchter und Geburtstagsfeiern mit den Nachbarn. „Irgendwas ist immer los“, so Bärbel Schinke. Und das gefällt ihr richtig gut.

Bärbel Schinke, Buchhalterin

Birte Thomsen

Der Strandkorb im Garten von Birte Thomsen ist sehr dekorativ, wird aber eher selten genutzt.

„Sobald ich dort sitze, entdecke ich Unkraut oder Verblühtes, muss etwas wässern, hochbinden oder zurückschneiden. Sorgfältig und strukturiert geht Birte Thomsen auch ihre vielfältigen Aufgaben in unserem Team an. Ob es um das korrekte Formulieren einer E-Mail oder den verbindlichen Umgangston am Telefon geht – Birte legt dabei viel Wert auf gute Umgangsformen. Zu ihren Aufgaben gehört der Empfang mit Telefonannahme, die Terminplanung, Auftragsnachbearbeitung, Rechnungsstellung und Postbearbeitung – eben alles, was einen modernen Büroalltag ausmacht. Birte ist gelernte Groß- und Außenhandelskauffrau, hat zwei erwachsene Kinder und hat viele Jahre in der Verwaltung einer Jugendhilfeeinrichtung gearbeitet. Es war unser Glück, dass sie Lust auf eine berufliche Veränderung hatte und uns seit Mai 2024 unterstützt.

Nik Prostka

Nik Prostka ist ein Verwandlungskünstler. Dezent gekleidet engagiert er sich tagsüber mit viel Empathie, Zurückhaltung und Umsicht als angehende Bestattungsfachkraft.

Privat verwandelt er sich regelmäßig in die bühnenerprobte, bunt-schillernde Miss Gloria Vain und begeistert in seiner Travestieshow mit Live-Gesang und viel schauspielerischem Talent. Für Nik Prostka ist das kein Widerspruch. „Ich liebe den Umgang mit Menschen, den Austausch, die Kommunikation – in meinem zukünftigen Beruf als Bestattungsfachkraft und als Künstlerin auf der Bühne.“ Der Flensburger hat viele Jahre in der Tele-Kommunikation gearbeitet und nun bei Friedrich Berg Bestattungen seine neue berufliche Heimat gefunden. „Meine Arbeit erfüllt mich und ich arbeite in einem wunderbaren Team. Meine Kolleginnen und Kollegen und mein Chef haben sogar schon meine Show besucht. Das bedeutet mir viel.“ Sein Fazit: „Die Umschulung zur Bestattungsfachkraft und die Arbeit in diesem Unternehmen – das war in jeder Hinsicht die richtige Entscheidung für mich.“

Günther Schmidt

Günther Schmidt hat viele Talente. Nur eines kann er nicht so gut: stillsitzen und nichts tun. Der gelernte Maler und Lackierer war viele Jahre mit einem Malerbetrieb selbstständig.

Als ihm die Arbeit auf hohen Gerüsten zunehmend schwerer viel, sattelte er um. Seit 2023 ist Günther Schmidt bei Friedrich Berg Bestattungen als „Mann für alle Fälle“ im Einsatz. Er übernimmt die Überführungen von Verstorben, sorgt für deren fachkundige Versorgung und bereitet mit seiner gestalterischen Eignung die Trauerfeiern vor. Er nutzt sein handwerkliches Geschick für die Ausstattung von Särgen und ist immer dann zur Stelle, wenn gerade dringend eine helfende Hand gebraucht wird. Günther Schmidt schätzt die Abwechslung seiner Tätigkeit ebenso wie das nette Team von Kolleginnen und Kollegen. Sein Zuhause ist nur wenige Minuten von seinem Arbeitsplatz in Harrislee entfernt. „Das ist einfach alles perfekt“, freut er sich.